Amadeu Antonio Stiftung: Verschwörungsmythen um das Corona-Virus #glaubnichtalles

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  • 18. Mai 2020

Die Amadeu Antonio Stiftung veranstaltete am 15.5.2020 unter #glaubnichtalles einen digitalen Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Die Kampagne sollte insbesondere Jugendliche ermutigen, sich mit Verschwörungserzählungen auseinander zu setzen.

Auf Twitter und Instagram verfolgten laut Amadeu Antonio Stiftung zehntausende Menschen den Aktionstag mit Webinaren, Online-Diskussionen und – Talks. Großen Anklang fand auch der „DIY-Entschwörungsgenerator“ . Der Aktionstag bildetet dabei nur den Auftakt für die folgenden Wochen, in denen „in verschiedenen Formaten über Verschwörungsmythen im Kontext der Corona-Pandemie und rechtsterroristischer Anschläge wie in Halle und Hanau“ diskutiert und gemeinsam überlegt werden soll, „was Solidarität gegen Antisemitismus und Rassismus in diesen Zeiten bedeuten kann.“

Auf der Webseite der Amadeu Antonio Stiftung zu Verschwörungsmythen und Antisemitismus um das Corona-Virus heißt es:

„Derzeit erreichen Fake News und Verschwörungserzählungen rund um das Corona-Virus ein Millionenpublikum: Im Netz, auf der Straße und im Bekanntenkreis. Ihre einfachen Erklärungen funktionieren darüber, einen Sündenbock zu benennen. Das ebnet den Weg in antisemitische und rassistische Weltbilder. Und das führt zu konkreten Angriffen auf konkrete Gruppen: Jüdinnen und Juden, asiatisch gelesene Personen, Asylsuchende, Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Wissenschaftler*innen sind betroffen.“

Auch das neue Handbuch „Wissen, was wirklich gespielt wird…“ zum Thema steht dort zum Download zur Verfügung.