BV NeMO-Vorsitzende diskutiert im Bundeskanzleramt Verbesserung der Teilhabe für Geflüchtete

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  • 2. Oktober 2019
Besserer und schnellerer Zugang zu Sprachkursen, mehr Empowerment für Frauen im Umgang mit Arbeitsmarktbehörden und Arbeitgeber*innen: Die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes, Elizabeth Beloe, war am 1. Oktober zusammen mit Vertreter*innen aus anderen in der Flüchtlingsarbeit aktiven Verbänden im Bundeskanzleramt. Themen des Treffens mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), Familienministerin Franziska Giffey (SPD), der Staatsministerin und Integrationsbeauftragten Annette Widmann-Mauz (CDU) und der Staatsministerin und Kulturbeauftragten Monika Grütters (CDU) waren Fluchtzuwanderung und gesellschaftlicher Zusammenhalt“, Integration in Ausbildung und in den Arbeitsmarkt“ und die Förderung von geflüchteten Frauen“ : Zentrale Themen des BV NeMO-Projekts samo.fa, in denen die Aktiven unseres Netzwerks inzwischen im vierten Jahr Erfahrungs- und Expertenwissen erwerben und weitergeben.
Elizabeth Beloe setzte sich in der Diskussion für passgenaue und individuelle Sprachkurse zur beruflichen Weiterbildung ein. Alle Geflüchteten müssen frühzeitig die Möglichkeit haben, Deutschkurse zur Förderung ihrer beruflichen Qualifikation zu belegen – und zwar unabhängig von ihrer Bleibeperspektive“, sagt Beloe in der Diskussion. Sie forderte zudem mehr Empowermentkurse im Umgang mit Arbeitgeber*innen und Arbeitsmarktbehörden für geflüchtete Frauen, damit diese die ihnen zustehenden Rechte durchsetzen können.