Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus drei Mitgliedern, der erweiterte Vorstand besteht aus bis zu sieben Mitgliedern. Die Bundesvorstandssitzungen finden in der Regel alle zwei Monate rotierend im Hause unserer Mitgliedsverbünde statt. Jeder Verbund darf eine/n Kandidat*in für die Wahl des erweiterten Vorstands benennen. Vorstandssitzungen sind intern offen, alle Mitglieder können eine/n Vertreter*in zur „offenen“ Vorstandssitzung schicken. Alle Verbünde sollen sich in der strategischen und operativen Arbeit des Bundesverbandes einbringen können.

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen finden jährlich rotierend bei unseren Mitgliedern in ganz Deutschland statt. Die Berichte und das vergangene Jahr werden hier abgesegnet, der alte Vorstand entlastet und der neue gewählt. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

Fachbeirat

Der Fachbeirat hat die Aufgabe, den Vorstand und die Geschäftsführung bei Bedarf zu beraten. Sie setzt sich aus bundesweit relevanten Fachexperten und entsprechenden Vertretern der Gesellschaft und Politik zusammen.

Fachkreise

Die Fachkreise setzen sich aus Experten, vornehmlich aus den Mitgliedsverbünden, zusammen. Sie haben die Aufgabe, in wiederkehrenden Sitzungen themabezogen sowohl Arbeitsprogramme zu entwickeln als auch Stellungnahmen und Positionen für den Bundesverband zu erarbeiten. Positionspapier folgender Fachkreise Gesundheit und Alter, Arbeit mit Geflüchteten, Entwicklungspolitik und Kultur liegen vor und können bei Interesse eingesehen werden.

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 Der Bundesverband ist:

  1. Interessensvertretung der kommunalen Verbünde auf bundespolitischer Ebene
  2. Ansprechpartner und Berater für Politik und Zivilgesellschaft in Fragen zu Integrationspolitik, Teilhabe, Migration und Anti-Rassismus sowie Entwicklungspolitik
  3. Wegbereiter guter und förderlicher Rahmenbedingungen für die Arbeit lokaler Verbünde
  4. Förderer der Professionaliserung der lokalen Strukturen
  5. Plattform für Austausch und bundesweite Vernetzung
  6. Impulsgeber und Befürworter für die Gründungen weiterer Verbünde
  7. Stratege für mehr Mitsprache und Beteiligung an öffentlichen Debatten
  8. Fürsprecher, jegliche Formen von Rassismus zu bekämpfen und anzusprechen.

NeMO ist ein bundesweiter Verband lokaler Verbünde und lokaler Dachverbände von Migrantenorganisationen. Migrantenorganisationen nehmen am demokratischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland teil. Sie fördern die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe von in Deutschland lebenden Menschen, die selbst Migrationserfahrungen gemacht haben oder aus Familien mit Migrationsgeschichte stammen. NeMO ist überzeugt, dass das Engagement in den Kommunen bzw. Regionen erforderlich ist, um die sozialen und kulturellen Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte und deren bürgerschaftliches Engagement wirksam zur Geltung zu bringen.

Lokale Verbünde von Migrantenorganisationen sind hierfür eine neue und moderne Form, wenn sie auf der lokalen Ebene gemeinsam, die jeweilige Herkunft übergreifend, säkular und parteipolitisch neutral für die sozio-kulturellen Belange von Migrantinnen und Migranten vor Ort tätig werden. Verbünde dieser Art sind von erheblicher Bedeutung für eine entwickelte Einwanderungsgesellschaft wie die von Deutschland. Zu Verbünden schließen sich zahlreiche Migrantenorganisationen mit unterschiedlichen Hintergründen, aber gemeinsamen Grundhaltungen zusammen. Als Teil der städtischen Gesellschaft erwarten sie gleichberechtigte TEILHABE. Sie engagieren sich für ihre Interessen und verfolgen Ziele, die große Schnittmengen mit den Zukunftserwartungen und Wünschen aller Bürgerinnen und Bürger haben.

Geschäftsstellen

Der Bundesverband hat eine Hauptgeschäftsstelle in Dortmund eingerichtet und einen Geschäftsführer bestellt. Seit Dezember 2016 gibt es zusätzlich ein Hauptstadtbüro in Berlin, dessen Leitung die stellvertretende Bundesgeschäftsführerin übernommen hat.

Organigramm des Bundesverbandes