Ein weiteres Jahr für mehr Diversität in Kunst und Kultur

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  • 15. August 2019

Das Bild zeigt die Oper in Halle – einer der Städte, in der sich KIWit für mehr Diversität im Kulturbetrieb einsetzt. Foto: Falk Wenzel

Für das BV NeMO-Projekt Kompetenzverband Kulturelle Integration und Wissenstransfer (KIWit) geht es noch ein Jahr weiter: Die Beauftragte für Kultur und Medien hat die Förderung für das dritte Projektjahr nun offiziell erteilt. Der Bundesverband ist einer von fünf Partnern im Kompetenzverbund Kulturelle Integration und Wissenstransfer (KIWit). Ziel des Kompetenzverbundes ist es, die diversitätsorientierte Öffnung in Kulturinstitutionen voranzubringen.
Dafür stärkt der BV NeMO bislang sechs Verbünde in ihrer strukturellen und thematischen Weiterentwicklung als Kulturakteur  und bringt auf Bundesebene die gelebten Erfahrungen und die migrantischen und postmigrantischen Perspektiven ein. Zusammen mit seinen Mitgliedern Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen MORGEN e.V.(München), Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. VeMo (Halle), Bildungszentrum in Migrantenhand BiM e.V.(Reutlingen), Netzwerk Düsseldorfer Migrantenorganisationen e.V. NDMO, Forum der Kulturen (Stuttgart) und Brücke der Kulturen Hildesheim wurden bereits kommunale Modelle zur kulturellen Teilhabe, z.B. in Prozessen mit Kulturämtern und Kulturinstitutionen, entwickelt.

Für das nun gestartete dritte Projektjahr sollen die aufgenommenen dialogischen Prozesse nachhaltig weitergeführt und die Selbstorganisation der von Ausschlüssen betroffenen Künstler*innen gestärkt werden.

„In KIWit geht es uns nicht darum komplett Neues zu schaffen, sondern vorhandene Strukturen mitzugestalten, und vor allem die von Diskriminierung und Ausschlüssen betroffenen Kunst- und Kulturschaffende zu stärken“, sagen die Projektverantwortlichen Josefine Jochum und Sylwia Plonka über die Ziele des laufenden Projekts. „Die Arbeiten und Kämpfe der Betroffenen und Engagierten für mehr Teilhabe unterstützen wir, damit der Kulturbereich sichtbar diverser wird.“

 

Mehr Informationen zu den KIWit-Aktivitäten und Terminen gibt es hier und unter www.kiwit.org