Potsdam: Sichere Häfen und Stimmen von Geflüchteten

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  • 21. April 2020

Potsdam ist eine der Städte des Monats März, die sich aus Sicht des Bundesverbandes besonders aktiv gezeigt haben.

Vor dem Hintergrund der Coronakrise fordern die Stadt Potsdam, die auch das Netzwerk „Städte Sichere Häfen“ koordiniert, sowie der Migrantenbeirat der Stadt und der Evangelische Kirchenkreis Potsdam die sofortige Aufnahme von unbegleiteten Kindern aus griechischen Flüchtlingslagern.

In einer dazu verfassten Presseerklärung heißt es, dass sich am südöstlichen Teil der Europäischen Union, an der Grenze zur Türkei und auf den griechischen Inseln derzeit eine humanitäre Katastrophe abspiele. Dort seien Zehntausende geflüchtete Menschen in überfüllten Flüchtlingslagern gestrandet. In der Corona-Krise seien diese Zustände lebensbedrohlich. „Wir dürfen nicht länger auf die Abstimmung in der EU warten. Die versprochene Hilfe für schutzbedürftige Geflüchtete muss sofort starten. Dazu gehören auch Alte und Kranke. Die Potsdamer Zivilgesellschaft ist bereit“, so ein Zitat aus der Mitteilung. 

Zur Potsdamer Zivilgeselllschaft gehört auch unser Mitgliedsverbund Netzwerk Migrantenorganisationen Brandenburg (NeMiB) e.V.

Obiri Mokini von Cagintua e.V., lokaler Koordinator unseres samo.fa-Projektes, geht regelmäßig mit Refugee Radio auf Sendung und lässt Geflüchtete zu Wort kommen. Zuletzt teilten Geflüchtete ihre Erfahrungen über das Leben in Gemeinschäftsunterkünften während der Corona-Krise und Frau Dr. Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg war zu Gast.