Rat für Migration: Sars-CoV-2 und die (un)gleiche Vulnerabilität von Menschen

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  • 27. April 2020

In einer Stellungnahme weist der Rat für Migration darauf hin, dass wir uns in einer Situation befinden, „die menschheitsgeschichtlich, zumindest noch, unvergleichlich
ist, weil der durch ‚das Virus‘ erzwungene Ausnahmezustand wohl erstmalig nahezu alle Menschen
und ihre Lebensformen und mit ihnen alle nationalstaatlichen und transnationalen Akteure
kommunikativ erreicht, jeweils signifikant betrifft und etwas angeht.“ Gleichwohl seien Menschen „in Art und Weise und in einem Ausmaß unterschiedlich durch das Virus verletzbar, bedroht und angreifbar, die auf die Unvergleichbarkeit ihrer Lebensumstände verweist.“

So heißt es: „Sammelstellen und Lager, in denen Geflüchtete in (deutschen) Städten und auf dem Land, in
menschenverachtender Weise nicht zuletzt an den sogenannten Europäischen Außengrenzen
festgehalten werden (…), all dies sind Plätze einer
spezifischen und spezifisch erhöhten Vulnerabilität.“

Die gesamte Stellungnahme ist hier zu lesen.