„Stellungnahme zur Gleichstellung in der Integrations- und Migrationspolitik und -Maßnahmen / NAP- I“ beim Integrationsgipfel vorgelegt

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  • 10. März 2020

Foto: Integrationsbeauftragte/Coddou

Am Rande des Integrationsgipfels am 2. März wurde der Bundesregierung die von Vertreterinnen von 35 migrantischen Organisationen gemeinsam entwickelte „Stellungnahme zur Gleichstellung in der Integrations- und Migrationspolitik und -Maßnahmen / NAP- I“ vorgelegt.

Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, in ihren integrations- und migrationspolitischen Programmen und Maßnahmen die Gleichstellung von Migrantinnen als strategisches Ziel aufzunehmen. Für die Umsetzung des strategischen Ziels ist ein Leitbild zur migrationssensiblen Gendergerechtigkeit zu entwickeln, das die Interessen von Frauen und Männern grundsätzlich und systematisch konkretisiert und für die Förderung und Umsetzung von Programmen und Maßnahmen auf kommunaler, Landes- sowie Bundesebene als Grundlage dient. Davon ausgehend sollen in Organisationen mit konkreten Zielen und Umsetzungsstrategien geschlechts- und herkunftsbezogene gesellschaftliche Benachteiligung von Migrantinnen verhindert und ihre Gleichstellung gefördert werden.

Der Bundesverband NeMO arbeitete als Teil der Redaktionsgruppe an der Stellungnahme mit. Das Papier wurde an viele Migrant*innenorganisationen verschickt und diskutiert. Über 40 Organisationen haben das Papier unterzeichnet und unterstützen die Forderungen.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Website von DaMigra.