„Strategien zur Nachhaltigkeit“

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  • 8. Juli 2015
Foto: amfn, ies

Am 25. und 26. Juni 2015 fand in Hannover das zweite bundesweite Treffen aller 10 Projekte statt, die im Rahmen des Programms „Strukturförderung von Migrantenorganisationen auf Bundesebene“ durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert werden.

An der Veranstaltung nahmen insgesamt rund 40 Personen teil, hauptamtliche Projektmitarbeiterinnen und –mitarbeiter, ehrenamtliche Vorstände aus den geförderten Verbänden sowie auch Vertreter des BAMF und die Fachliche Begleitung Die Veranstaltung war von der Fachlichen Begleitung durch ies und amfn organisiert worden. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete die Frage, wie es nach Auslaufen der Bundesförderung weitergehen kann. Das Treffen stand deshalb unter dem Motto „Strategien zur Nachhaltigkeit“.

Am ersten Tag wurden nach der Begrüßung durch die Fachliche Begleitung und das BAMF aktuelle Zwischenergebnisse und Bewertungen der Fachlichen Begleitung präsentiert. Anschließend hat das BAMF Fördermöglichkeiten im Bereich Integration vorgestellt.

Als externer Referent hat Jürgen Salgert aus Berlin zwei Inputs gegeben: Der erste Teil handelte vom „Zuwendungsrecht des Bundes – Haushaltsrechtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen an Fördermittelempfänger“. Im zweiten Teil ging es um die „Finanzielle Sicherstellung der sozialen Arbeit und Erwirtschaftung von Eigenmitteln“.

Im Nachgang zu der Veranstaltung hat Herr Salgert auf Anregung von Teilnehmenden noch eine Übersicht zu „Möglichkeiten der Akquirierung von Eigenmitteln einschl. des Fundraisings in gemeinnützigen Einrichtungen“ erstellt u.a. mit Hinweisen darauf, welche Option auch für Bundesverbände geeignet ist. Die Übersicht ist in dieser Dokumentation enthalten.

Am zweiten Tag standen der Austausch der Teilnehmenden aus den Migrantenorganisationen und die Entwicklung weiterführender Ideen im Zentrum. Sie haben sich damit beschäftigt, wie mögliche Argumente entkräftet werden können, die von anderen gegen eine Weiterförderung angeführt werden könnten. Außerdem haben sie verbandsübergreifend mit der Erarbeitung von Ideen in Themenfeldern begonnen, in denen sie sich für ihre Organisation ein weiteres Engagement vorstellen können.