Treffen im Kanzleramt zur Integration Geflüchteter: BV NeMO stellt samo.fa vor und kritisiert negative Sicht auf Migration

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  • 24. Oktober 2018

Die stellvertretende BV NeMO-Vorsitzende Elizabeth Beloe hat gestern (23. Oktober 2018) beim Treffen der Spitzenverbände in der Flüchtlingsarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Bundeskanzleramt die Erfahrungen aus dem bundesweiten samo.fa-Projekt vorgestellt. „Der Weg zur Normalisierung des Alltags ist für Geflüchtete steinig“, sagte Elizabeth Beloe bei dem Arbeitstreffen. Insbesondere der Alltagsrassismus, aber auch die geringe Anerkennung und Sichtbarkeit der Arbeit von Migrantenorganisationen seien für Hürden für Geflüchtete beim Ankommen in deutschen Stadtgesellschaften –  und auch in der Arbeit am Zusammenleben durch die Ehrenamtlichen. Daher fragte die stellvertretende BV NeMO-Vorsitzende kritisch bei der Bundeskanzlerin nach, warum Migration vor allem als etwas Problematisches dargestellt und diskutiert werde? „Wir brauchen eine positive Sicht auf Migration“, sagte Beloe. Die Zuwanderung über Schleuser sei hochproblematisch, antwortete darauf die Bundeskanzlerin – stimmte Elizabeth Beloe aber darin zu, dass ein differenzierterer Blick auf Migration notwendig ist.

Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann